Eine kurze Geschichte des Ramen
MoschMosch im Spektrum der Zeit



5000 v.C. Weizenmehl, wahrscheinlich aus dem
Mittleren Osten stammend, dient als Basis für die
ersten Nudeln.

ca. 300 Die Chinesen formen Vollkorn Gemenge zu verschiedenen Nudel-ähnlichen Produkten.

500-600 Neben zahlreichen kulturellen Transfers
überbringt China Buddhismus und die Kunst der
Nudelherstellung nach Japan.
Buchweizenmehl-Nudeln werden ein Bestandteil
des japanischen Teerituals.

1700 Einige Zeit später werden die ersten Spaghetti in Neapel produziert. In Japan grüßt man sich am Telefon schon länger mit der Floskel “moshimoshi”.

1827 Harai Goshi erblickt das Licht der Welt in
Sapporo, im Norden von Japan.

Bis 1911 Ramen-Bars sind noch immer am
bekanntesten in den chinesischen Vierteln von
Japan. Die Betreiber stehen meist selbst hinter
der Theken und verkaufen Nudelsuppen nach
geheimnisvollen Rezepte.

1911 Uki Goshi, Enkel von Harai Goshi und Urvater von MoschMosch, eröffnet seine erste Nudelbar in Downtown Tokio.

1912 Der Andrang ist so groß, dass Sony so
genannte Fernsehgeräte neben der Warteschlange von Uki’s Nudelbar aufstellt.

1999 Einen Tag vor dem Ende seines erfüllten
Lebens steckt Uki seine geheimnisumwobenen
Nudel- und Suppenrezepte in seine letzte Flasche
Sake und wirft sie in die Tiefen des Ozeans.

2002 Eine Flasche Sake wird am Mainufer
angespült. Nur wenige Monate später eröffnet ein in Deutschland bisher unbekannter Restauranttyp.

2003 MoschMosch wird ein Jahr alt. Als Dank für die Flasche Sake, spendet MoschMosch monatlich an ein buddhistische Kloster in Frankfurt.

21. April 2004 Ein Sonnenstrahl scheint auf das Grab von Uki Goshi. Zeitgleich eröffnet MoschMosch sein zweites Restaurant in Frankfurt.